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Das Abhängigkeits-Syndrom
ist eine Einstellung und eine Überzeugung, dass eine Gruppe ihre Probleme
nicht ohne Hilfe von außen lösen kann.
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Das Wort „Akkulturation"
bezeichnet das Kennenlernen einer neuen Kultur, im Gegensatz zur Enkulturation.
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| Oft
bedeutet Akkulturation, eine neue Gesellschaft zu betreten, deren Kultur
anders ist, aber sie dient auch der Anpassung, die wir im Umgang mit den
Veränderungen (bzw. mit den Entwicklungen) in unserer eigenen Gemeinde
brauchen. |
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Ihre
Arbeit als Animator bewirkt einen sozialen Wandel ( Entwicklung)
in der Gemeinde. Die Mitglieder jener Gemeinde müssen „sich akkulturieren"
(sich gewöhnen) an die soeben veränderte Gemeinde. |
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| Das
„Arbeitsblatt" erfüllt für Workshops dieselben Aufgaben wie das Arbeitsbuch
für Lehr- oder Studiengänge: Es vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und
Informationen. Ein Arbeitsblatt ist ein ein- bis zweiseitiges Dokument,
das an die Teilnehmer verteilt wird. Da die Mobilisierungsarbeit nicht
ein- für allemal erlernt werden kann (es gibt für den Beruf kein „Abschlusszeugnis“),
können aktive Mobilisierer ihre Fähigkeiten und ihr Wissen in Workshops
vertiefen bzw. auf den neuesten Stand bringen. |
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Da
die Mobilisierungsarbeit nicht ein- für allemal erlernt werden kann (es
gibt für den Beruf kein „Abschlusszeugnis“), können aktive Mobilisierer
ihre Fähigkeiten und ihr Wissen in Workshops vertiefen bzw. auf den neuesten
Stand bringen. |
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| Ein
Arbeitsplan
ist ein Dokument, das alle Teilnehmer eines Projekts, ihre Verantwortlichkeiten
und Rollen, sowie alle erforderlichen Aufgaben und den Zeitraum für die
Projektdurchführung auflistet. |
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Ein
Arbeitsplan unterscheidet sich von einem Gemeinde-Aktionsplan (CAP). |
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| (English:
work
plan, Español: ~, Français: ~,
Português: trabalhe plano) |
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| Armut
ist mehr als Geldmangel oder erschwerter Zugang zu modernen Einrichtungen
und Dienstleistungen, wie z.B. Wasserversorgung, Verkehrsinfrastruktur,
Bildung oder Gesundheitswesen. Sie ist die Folge von „geistiger Armut”
, d.h. eine Grundhaltung von Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit, die Unkenntnis
über vorhandene Ressorcen, die Abhängigkeit von Anderen, ein Mangel an
Selbstbewusstsein,Vertrauen, Kenntnissen, Integrität und effektiver, nachhaltiger
Organisation; kurz: eine schlechte Verwaltung. Siehe Armutsfaktoren. |
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Die
Armut von Einzelpersonen oder Gruppen ist ein soziales Problem, das bei
den Wurzeln gepackt werden muss. Sie kann reduziert werden, indem man den
Betroffenen zeigt, wie sie sich selbst helfen können. Ziel ist das Empowerment
(die Stärkung) der Gemeinde, die für
ihren Fortschritt kämpfen und sich neuen Herausforderungen stellen muss.
Die Armutsbeseitigung setzt eine nachhaltige Verwaltung voraus. |
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...
| Als
Mobilisierer arbeiten wir darauf hin, das soziale Problem der Armut durch
die Analyse und die Bekämpfung ihrer Ursachen zu beseitigen. |
...... |
Zwei
zusätzliche Ansätze zur Armutsbeseitigung (kommunal und privat) werden
in folgenden Modulen vorgestellt: Gemeindemobilisierungs-Kreislauf
und Einkommensgenerierungsplan. |
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| Die
fünf größten Faktoren für Armut
(als soziales Problem) sind: Unwissenheit,Krankheit,
Apathie,
Unehrlichkeit
und Abhängigkeit. |
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Diese
verursachen wiederum andere Faktoren, u.a. den Mangel an Märkten, schlechte
Infrastrukturen, schwache Führung, schlechte Regierungsform, Arbeitslosigkeit,
den Mangel an Fertigkeiten und Kapital. |
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| Mit
dem Wort „Linderung” beschreibt man eine zeitweise Linderung
von Schmerz und Unwohlsein. Um die Armut aber zu beseitigen,
reicht es nicht aus, mittellosen Menschen Geld zu geben. |
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Da
wir als Mobilisierer nicht die Symptome sondern die Ursachen für Armut
bekämpfen, lehnen wir es ab, Armut lediglich durch Geldtransfers
beseitigen zu wollen. |
...
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...
| Das
Wort „Reduzierung" drückt aus, dass etwas verringert wird.
Siehe: Prinzipien der Gemeindestärkung. |
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Im
Gegensatz zur „Linderung", die die Armutsfaktoren nur zeitweise
verringert, ist man mit der Reduzierung auf dem besten Weg zur Beseitigung
von Armut. |
...
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| Es
findet eine Aktion statt, wenn die Gruppe - Ihre Zielgruppe - etwas unternimmt,
anstatt nur darüber zu lernen. Das effektivste Training ist das Aktionstraining,
in dem die Teilnehmer die Praxis kennenlernen. Ihre Aufgabe als Animator
ist es, die Gemeinde in ihren Aktionen zu fördern und zu begleiten. |
...... |
Sie
haben die Gemeinde noch nicht mobilisiert, nachdem Sie einen Ausschuss
gebildet haben, der noch nichts bewegt hat, sondern erst, wenn dieser Ausschuss
in Aktion getreten ist und etwas in Gang gesetzt hat. |
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Die Akteuresind
alle Personen oder Gruppen, die erkennbare Aufgaben, Aktivitäten
oder Verantwortlichkeiten für ein Projekt übernehmen. Siehe: Rolle.
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| Der
Begriff „Affekt" ist, als Verb, eine Abänderung
von etwas, das von einem anderen Faktor ausgelöst wurde. „Wenn
man zu viel isst, bekommt man Sodbrennen." |
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Der
Begriff „Affekt" bezieht sich als Substantiv
auf den Begriff „Zuneigung" und offenbart
das Vorhandensein eines emotionalen oder sentimentalen Gefühls. „Ich
denke mit großer Zuneigung (Affekt) an ihn" heißt: Ich mag ihn sehr gern. |
..
| Die
Art, wie Sie als Gemeinde-Animator arbeiten, wird die Reaktion der Gemeinde
beeinflussen. |
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Verwechseln
Sie den Begriff „Affekt" nicht mit dem Begriff
„Effekt,"
der sich auf die Kausalität bezieht. |
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| (English:
affect,
Español: : afectar,
Português:
afete, Français: affecter) |
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| Altruismus
(Uneigennützigkeit) ist definiert als der Grad bis zu welchem die Einheit
eines Organismus (oder einer Gruppe) bereit ist, Opfer zu bringen für
das Wohl des Organismus (oder der Gruppe) als Ganzem. In der Soziologie
ist es der Anteil und das Grad bis zu dem Individuen bereit sind, ihre
eigenen Vorteile für das Wohl der ganzen Gemeinde hinzugeben (in Bezug
auf Großzügigkeit, individuelle Bescheidenheit, Gemeinde-Stolz, gegenseitige
Unterstützung, Loyalität, Sorge, Kameradschaftsgeist, Schwestern-/Brüderschaft). |
. |
In
der menschlichen Gesellschaft ist der höchste Akt von Altruismus vielleicht,
für sein Land zu sterben. In der Animation ist es die Bereitschaft, der
Gemeinde Hilfsmittel zu spenden (auch in Form von eigener Zeit, Arbeit
und Energie), ohne eine Bezahlung zu erwarten. Je mehr Altruismus eine
Gemeinde entwickelt, umso höher wird ihre Leistungsfähigkeit. (Wo
es Individuen, Familien oder Interessengruppen erlaubt wird, auf
Kosten der Gemeinde gierig und egoistisch zu sein, wird die Gemeinde dadurch
geschwächt). Wenn eine Gemeinde angeregt wird, etwas zu organisieren und
in Aktion zu treten, muss sich der Animator über die Rolle des Altruismus
bei der Stärkung dieser Gemeinde oder Organisation bewusst sein. |
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| Im
Gegensatz zur klassischen Soziologie strebt
die Angewandte Soziologie Veränderungen der Gesellschaft oder ihrer Institutionen
an. |
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Die
Stärkung der Gesellschaft (Community empowerment) ist ein Zweig der Angewandten
Soziologie. |
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| Wird
manchmal soziale Animation genannt, von dem lateinischen Wort Anima (Leben,
Seele, Feuer, automatische Bewegung). Eine Gemeinde mobilisieren, damit
sie sich von selbst bewegt, lebt und sich entwickelt. |
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Übersetzung
des englischen Begriffs Mobilization. Animation bedeutet, die Gemeinde
zu vereinigen und sie zu mobilisieren, damit sie (als Einheit) ihre Ideen
in die Tat umsetzen kann. |
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| Das
Gemeinde-Management-Training fördert soziale Animation, indem Methoden
für Management Trainings angewandt werden, die die Leistungsfähigkeit
der Gemeinde oder ihrer Organisationen erhöhen sollen, sodass diese ihre
Entwicklung selbst beeinflussen, planen und bestimmen kann. Das Training
hilft Gemeindemitgliedern und Vorständen, Management-Techniken zu erlernen,
die sie für die Überprüfung der eigenen Fortschritte brauchen. |
. |
Darüber
hinaus ermutigt und trainiert die Methode Regierungsbeamte, örtliche Behörden
und Gemeindeleiter, ihre bevormundende Haltung aufzugeben. Sie lernen so,
den Gemeinden die selbständige Erschließung von Hilfsmitteln zu erleichtern
und Aktionen in Gang zu setzen, um Einrichtungen und Dienstleistungen für
Siedlungen aufzubauen. |
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|
Deutscher Begriff
für Mobilizer. Siehe: Animation.
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(Deutch:
animator,
English:
animator,
mobilizer,
activist,
Español:
activista,
Filipino/Tagalog: Pagbibigay-Buhay,
Français: mobilisateur,
animateur,
Italiano:
animatore,
Kiswahili:
ramsisha.
Português:
animador,
Romãnã: animator)
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| Ihr
Ansehen ist Ihr höchstes Gut als Mobilisierer. Sie können eine besserere
Führungskraft
sein,
wenn die Menschen Ihnen vertrauen. |
. |
Es
ist nicht nur wichtig, ehrlich zu sein, man muss andere auch von seiner
Ehrlichkeit überzeugen. Daher sollten Sie Ihre gesamten Aktivitäten transparent
gestalten. |
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„Anthropomorphisieren"
bedeutet, menschliche Eigenschaften auf Nichtmenschliches zu übertragen.
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| Dies
ist zum Beispiel in der Biologie ein Problem, in der man von einer Ente
oder einem Bär sagt, sie/er habe eine „Familie" (einen menschlichen
sozialen Organismus), obwohl das falsch ist. |
... |
In
der Soziologie und Animation bezeichnet der Begriff die Vorstellung von
einem sozialen Organismus, z.B. einer Gemeinde, als habe sie menschliche
Eigenschaften. |
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Eine Gemeinde
ist kein menschliches Wesen.
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| Ein
„Antrag"
ist ein Dokument, mit dem Geldmittel und/oder die Bewilligung
eines Projektes beantragt werden. Um diese Ziele zu erreichen, empfiehlt
sich die Vorlage eines Projektplans. |
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In
diesem Plan wird das Problem erörtert, eine Lösung vorgeschlagen, eine
Strategie zur Nutzung vorhandener Ressourcen und zur Überwindung von Hindernissen
vorgelegt, sodass Zielvorgaben nachhaltig und messbar erreicht werden.
Siehe Anträge. |
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Die Apathie
ist einer der fünf Hauptfaktoren für Armut
und Abhängigkeit.
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| Der
Begriff bezieht sich manchmal auf eine fatalistische Philosophie. „Bete
zu Gott, aber rudere auch ans Ufer" ist ein russisches Sprichwort
und
soll veranschaulichen, dass wir in Gottes Hand sind, uns jedoch auch selbst
helfen müssen. |
.. |
Wir
haben viele Fähigkeiten: zu entscheiden, zu kooperieren, unser Leben zu
organisieren und zu verbessern; wir sollten nicht gleichgültig sein und
unser Nichtstun mit Gott oder Allah rechtfertigen. |
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| Ästhetische-Werte-Dimension
der Gemeinde: |
..
| Die
Ästhetische-Werte-Dimension
der Gemeinde bezeichnet die Anschauungen,
die manchmal paradox, uneinheitlich oder widersprüchlich sein können,
die Menschen über Gutes und Schlechtes, Schönes und Hässliches, Richtiges
und Falsches haben und mit denen die Personen ihr Handeln rechtfertigen. |
. |
Eine
Dimension
von Kultur. Basiseinheit = Symbol. Siehe
„Kultur." Erlernt; nicht genetisch übertragen. Ideologie.
Werte.
(Siehe
Dimensionen). |
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| Das
Wort „Auswirkung" impliziert das Ergebnis
einer anderen Aktion oder Bedingung, die sie auslöst. |
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„Dein
unpassendes Benehmen wird eine negative Auswirkung auf deine Erfolge als
Mobilisierer haben." |
......
| (English:
effect,
Español:
efecto, Français:
l'effet,
Português: efeito) |
.
...
| Auswirkung:
Die
längerfristigen Resultate und Konsequenzen (z.B. Folgen für eine Gemeinde)eines
realisierten Projektes. Ist nicht dasselbe wie ein „Output."
Ist
nicht so indirekt wie ein „Einfluss" oder ein „Langzeiteffekt." |
. |
Output:
Alle
direkten, unmittelbaren Ergebnisse eines Projekts (wir hoffen, dass die
Outputs den angestrebten Zielen entsprechen). Ist nicht dasselbe
wie eine längerfristige „Auswirkung.” |
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..
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Autorität ist eine Institution,
die als rechtmäßig angesehen wird.
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| Die
Aufgabe des Animators ist es, eine Autorität in einer Gemeinde ausfindig
zu machen und einzuschätzen, wie sie zukünftig aussehen könnte. |
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Wenn
der Animator eine Gemeinde organisiert und mobilisiert, darf er die Autorität
nicht ignorieren. |
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..
..
| Anführerlos
(zeph = ceph = Kopf). In kleinen Gruppen von Sammlern und Jägern waren
die politischen Strukturen minimal, fast egalitär. Gruppen, in denen es
keine erkennbaren Anführer oder Könige gab, bezeichneten die Anthropologen
als azephal. |
. |
In
modernen Gesellschaften existieren sie nur als zeitbedingte und unbeständige
Gruppen von Freunden. Nur in den kleinsten und am wenigsten gefestigten
Gemeinschaften würde man azephale politische Systeme finden. |
..
.
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––»«––
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