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| Ein
Venn-Diagramm besteht aus mehreren Kreisen, die zusammen ein Ganzes darstellen.
Manche Kreise können überlappen, wenn die Eigenschaften der verschiedenen
Bestandteile sich überschneiden. |
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In
der Gemeindearbeit und Soziologie kann das Ganze die Gemeinde darstellen
und jeder Kreis eine Gruppe innerhalb dieser Gemeinde. Die Überschneidungen
der Kreise stellen die gemeinsamen Bereiche dar. |
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| „Verletzlich"
bedeutet „unbeschützt", oder etwas "ausgesetzt", zu sein. Das ist z.B.
der Fall, wenn jemand zu schwach ist, um für sich selbst sorgen zu können. |
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In
der Notstandshilfe werden oft Kinder, Behinderte (körperlich und geistig)
und manchmal Frauen als „verletzlich" bezeichnet. Mit Spenden, die auf
Wohltätigkeit
basieren, werden hauptsächlich verletzliche Menschen unterstützt. In
der Arbeit zur Entwicklung von Gemeinden
lehnen wir es jedoch ab, jemandem etwas „umsonst" zu geben, da diese
Geste die Empfänger im Endeffekt schwächt. |
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| Ein
„Versorger" kümmert sich um die „Versorgung" , d.h. er stellt Ressourcen
zur Verfügung, um sich Wählerstimmen zu sichern, seine Beliebtheit zu
steigern oder seine Karriere voranzutreiben. Die Methode der
Versorgung ist jedoch nicht nachhaltig und fördert, im Gegensatz zur "Befähigung",
nicht das Selbstbewusstsein der Gemeinde. Das überholte, bevormundende
(oder „pork barrelling")-System, in dem Politiker
und Beamte Verträge und Gemeindedienstleistungen nur denjenigen gaben,
die ihnen halfen, an der Macht zu bleiben, wird auch durch die Methode
der „Versorgung" mit Einrichtungen und Dienstleistungen gefestigt. |
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Die
Führungspersonen müssen durch wirklich demokratische Beamte, die der
Gemeinde Hilfe zur Selbsthilfe leisten, ersetzt werden. |
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| Das
Vertrauen ist eins der 16 Elemente von Stärke, Macht und Leistungsfähigkeit
von Gemeinden. Siehe: Elemente der Gemeindestärkung.
Es zeigt, wie sehr die Gemeindemitglieder sich gegenseitig vertrauen, insbesondere
ihren Führungspersonen und Angestellten, und darin äußert sich die Integrität
(Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Offenheit, Transparenz, Glaubhaftigkeit)
innerhalb der Gemeinde. |
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Vertrauen
und Verlässlichkeit innerhalb einer Gemeinde erhöhen die Leistungsfähigkeit.
(Unehrlichkeit, Korruption, Veruntreuung von Geldern und die Abzweigung
von Ressourcen schwächen die Organisation.) Wenn ein Mobilisierer eine
Gemeinde zur Eigeninitiative ermutigen will, muss er sich bewusst machen,
wie wichtig das Vertrauen für die Gemeinde oder Organisation ist. |
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| Die
„Vier Fragen" bilden das Kernstück der Entscheidungsfindung des
Management
einer Gemeinde oder Organisation. Für jede Entscheidung stellen vier Fragen
die Basis für einen Planungspross dar. |
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Dievier
Fragen sind:
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1. Was wollen wir?
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2. Was haben wir?
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3. Wie können wir das, was wir haben benutzen, um zu erreichen, was wir
wollen? und
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4. Was wird passieren, wenn wir es erreicht haben? |
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| „Eine
Vision haben" bedeutet im wörtlichen Sinn, "sehen zu können". In unserem
Jargon benutzen wir den Begriff im spirituellen oder psychischen Sinne.
Eine Vision zu haben bedeutet, über Möglichkeiten für die Zukunft nachzudenken.
Ein "Visionär" ist eine Führungspersönlichkeit, die gute Zukunftsperspektiven
erkennt. |
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Wenn
auch nicht alle Mitglieder in einer Gemeinde Visionäre sind, müssen sie
sich dennoch überlegen, wie ihre Gemeinde in Zukunft aussehen soll, welche
Ziele angestrebt werden sollen. Der Mobilisierer muss Selbstgefälligkeit,
Apathie und Fatalismus entgegenwirken und der Gemeinde das Gefühl geben,
dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen kann. Um herauszufinden,
welche Richtung sie einschlagen will, sollte die Gemeinde mit dem Mobilisierer
Konzepte erarbeiten. |
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Entscheidungen
werden „von oben nach unten" getroffen, wenn sie von hohen Amtsträgern
oder Beamten in Organisationen, Ministerien oder Abteilungen über den
Kopf von Gemeindemitgliedern hinweg - und damit eher undemokratisch - getroffen
werden.
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Der Begriff
„Von unten nach oben" impliziert die Entscheidungsfindung, die von Gemeindemitgliedern
ohne offiziellen Status oder Position kommt.
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| Ein
Entscheidungsfindungsprozess, der von gewöhnlichen Leuten ausgeht und
seinen Weg zu zentralisierten Agenturen und Beamten findet, verläuft demokratischer,
„von unten nach oben". |
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Der
Begriff steht im Gegensatz zu „von oben nach unten." Das Resultat aus
Animation und Stärkung einkommensschwacher Gemeinden sollte "von unten
nach oben" getroffene Entscheidungsfindungsprozesse fördern. |
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| (English,
Español: ~, Français: ~, Português: ~, Pyccкий:
~). |
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